Zum bloggen kam ich durch einen guten Freund von mir, der ebenfalls bloggt.

Die Idee zum Namen meines Blogs kam mir durch das Album "Auf der Suche nach dem Glück" des Musikers D-Bo.

In diesem Albumtitel las ich jedoch nicht einfach nur einen Titel, es wirkte so, als könnte mein ganzes Lebensgefühl mit einem Satz beschrieben werden.

Ich bin "auf der Suche nach dem Glück" und vielleicht werde ich es nie finden, aber ich habe danach gesucht. Der Weg ist das Ziel und vielleicht liegt im Suchen nach dem Glück das wahre Glück versteckt.

Samstag, 27. August 2011

Flucht nach... ?!

2 Wochen in Spanien gewesen, Jugendfreizeit zum 4. mal, mit vielen bekannten Gesichtern.
Das Ziel war klar: den Kopf frei kriegen, entspannen und Spaß haben. Leichter gesagt als getan... hier Zuhause gabs einige Probleme, habe mich in ein Mädchen verliebt, J, doch diese ist wohl "außer Reichweite" und so gut wie in einer Beziehung. Scheiße!

Also ab nach Spanien, Leute kennenlernen und Wetter genießen.
Die Hinfahrt fühlte sich an als ließe ich alle Probleme in der Heimat zurück, ganz weit hinter dem Horizont.

Doch dann während der Freizeit kam ein seltsamer Moment, ich war schon öfter in Spanien, immer am selben Ort und vor einem Jahr lernte ich auf der Freizeit ein Mädchen kennen, ich nenne sie mal Mo, naja und wir haben uns in einander verliebt, sie sich sogar zuerst in mich... Sie war die erste Frau die sich je in mich verliebt hat, zumindest die erste, von der ich es weiß. Leider wurde nichts aus uns, was zu großen Teilen ihre Schuld war. Und dann war ich da, in Spanien, am gleichen Ort wie vor einem Jahr mit Mo und die Erinnerungen plagen mich, es tut weh, ich will alleine sein, lege mich an die selbe Stelle an der sie einst neben mir lag, schließe meine Augen und denke an sie.

Ich bin traurig, wütend, einsam. Meine besten Freunde sind in Deutschland oder beschäftigt, können mir nicht beistehen, ich sage ihnen nichts davon.

Spanien war plötzlich kein Ort der Entspannung mehr, die Vergangenheit hat mich eingeholt und mir mit einem Messer ins Herz gestochen, der Frieden war dahin.

Dann kam der Tag der Rückreise, 26 Stunden Busfahrt. Vor einem Jahr saß ich im Bus neben Mo, haben gekuschelt, haben Zärtlichkeiten ausgetauscht, die schönsten Stunden meines Lebens, ein nie da gewesenes Glück!

Jetzt wirkte alles so paradox, ich fühlte mich kalt und einsam, innerlich tot. Ich sah all diese Pärchen kuschelnd im Bus sitzen, so wie ich und Mo vor einem Jahr.. Ich konnte der Trauer nicht entkommen, sie war überall, in Spanien, im Bus, in Deutschland.  Die schlimmsten Stunden meines Lebens.

Deja-Vus und Erinnerungen wechselten sich mit Träumen ab, im Halbschlaf sah ich sogar einmal Mo neben mir sitzen... eine Mischung aus Freude und Angst machte sich in mir breit, gefolgt von Trauer als mir klar wurde das man die Zeit nicht zurückdrehen kann, sie garnicht mehr an mich denkt

Sie meinte immer zu mir sie mag Männer mit Bärten, heute habe ich einen Bart.... strange World!

Gestern Nacht auch noch das Profil von J bei Facebook gestalkt, wollte sehen ob sie "in einer Beziehung" ist, ist sie nicht... aber ich weiß nicht ob mich das erleichtern soll....

Seit gestern wieder in Deutschland. Das Ziel ist klar: den Kopf frei kriegen, entspannen und Spaß haben. Leichter gesagt als getan....

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