Zum bloggen kam ich durch einen guten Freund von mir, der ebenfalls bloggt.

Die Idee zum Namen meines Blogs kam mir durch das Album "Auf der Suche nach dem Glück" des Musikers D-Bo.

In diesem Albumtitel las ich jedoch nicht einfach nur einen Titel, es wirkte so, als könnte mein ganzes Lebensgefühl mit einem Satz beschrieben werden.

Ich bin "auf der Suche nach dem Glück" und vielleicht werde ich es nie finden, aber ich habe danach gesucht. Der Weg ist das Ziel und vielleicht liegt im Suchen nach dem Glück das wahre Glück versteckt.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Stark?!

Ich fühle nichts.. bin leer, ausgebrannt. Vielleicht hat Justin recht, und ich heule zu viel rum, aber ich weiß nicht, ich muss meinen Frust einfach aussprechen, bevor ich dran ersticke.
Schule kotzt mich echt nur noch an. Immer nur von Hürde zu Hürde springen, immer unter Druck- kann nie abschalten, immer diese Angst vorm versagen, Angst das Abi nicht zu packen, Angst generell im Leben zu scheitern. Heute wurde mir klar was mein Problem ist:
Ich kann mich nicht anpassen!
Naja vielleicht will ich es auch nicht, also sage ich lieber: ich kann mich nicht anpassen wollen!
Schwer in einer Welt, die vorallem Konformität erwartet, die Menschen nur zu oft in Zahlen, Statistiken und Skalen ausdrückt.Ich bin zu anders, passe nicht ins Bild eines 18 Jährigen aus Duisburg. Ich mag keine Chartmusik, hasse Jack&Jones, mache lieber Kampfsport als Fußball und gucke kein  "How I met your Mother" oder Mitten im Leben oder was auch immer. Schaue generell kaum fern, ich glaube es macht mich dumm- wenn dann gucke ich nur ein paar Serien, mit zumindest ansatzweise Intelligenz und philosophischen Ansätzen. Bin oft fasziniert von denen, die scheinbar außerhalb der Maße stehen, die, die neben dem Takt tanzen. Dr. House, Cal Lightman, Dean Winchester- Charaktere, die nicht sind wie alle, keine 08/15 Bürger, die ein unbedeutendes Leben führen. Sie leben nach eigenen Regeln.
Jedes mal bin ich fasziniert, wünschte mir, mit ihnen tauschen zu können, dieser Maschinerie, dem Sog der Masse zu entkommen.
Bevor jemand es falsch versteht, ich will kein Held sein, es ist mir oft egal was andere von mir denken, ich will frei sein. Versteht ihr, FREI!!!

Dieses grenzenlose freie Gefühl, keine Regeln, keine Zwänge, keine Lügen! Nichts und niemand der mich lenkt-  Ist es falsch das ich so denke? Ich weiß es nicht...

Doch ich will kein bedeutungsloses Leben führen, irgendwann sterben und mir denken, ich hätte nichts erreicht. Ich will nicht in der Masse untergehen, will mich nicht den Regeln fügen müssen die mir nicht passen. Warum fürchte ich mich so vor einen gutbürgerlichen Leben? Wieso glaube ich, dass ich nie eins haben bzw. akzeptieren kann?!

Bin ich zu andern Menschen scheiße, um anders zu Sein als alle anderen, die sich gegenseitig ins Gesicht lügen, die einander hassen doch es nicht sagen? Warum ekelt mich diese Heuchelei an? Wieso kann ich nicht einfach akzeptieren, dass unsere Gesellschaft  lieber hinterrücks lästert als klar Stellung zu beziehen?! Mach ich mir mein Leben selbst nur unnötig schwer?

Ich will eine Passion finden etwas das ich Liebe, etwas das mich voll und ganz erfüllt.
Doch ich kann mein Herz an nichts binden, nicht mehr!
Gott, Glaube, Kirche und die damit verbundene Hoffnung: Weg! Weiter weg als je zuvor.
Liebe: Ich weiß nicht was das ist/ weiß nichtmal ob es das ist was ich suche.
Freundschaft: Tiefe Enttäuschung! Einen Freund verloren- eine Freundin aus den Augen verloren, ein anderer hat mein Vertrauen enttäuscht, rede mir immer ein es wird wieder, aber ich weiß, dass es nicht so ist.
Schule: Abi machen- doch danach?! Planlos!

Das schlimme ist einfach: Ich fühle nichts, ich bin einfach abgestumpft. Meine Ex- ist mir scheißegal!!! Die Freundin: ich bemühe mich nicht um Kontakt, obwohl sie nur ne SMS entfernt ist. Mein Freund: Er ist es mir nichtmal mehr wert auf seine Sms zu antworten.

Ich will mich mal wieder spüren! Wirklich spüren das ich da bin. Ich will kiffen um einfach mal wieder wirklich zu lachen, ich lache schon seit Tagen garnicht mehr wirklich-

Und niemand bemerkt es: Ich bin wie ein weinender Clown, der erst hinter der Bühne zusammenbricht.

Viele halten mich für stark, für dne großen Kerl den nichts umhaut. Doch nein, das bin ich nicht, ich bin nicht stark oder unverletzlich!



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