Die Wellen der Angst, der Zweifel und der Trauer peitscht erbarmungslos gegen den Felsen der Seele.
Kommt so sicher wieder, wie nach der Ebbe die Flut, so sicher wie ich mich grade quäle.
Kein Zweifel, der Felsen wir brechen, eines Tages, erste Risse bilden sich.
Nach jedem Sturm wächst Moos in den Kerben, wirkt wir Pflaster dass Wunden überdeckt.
Doch das Schlimme ist der Schein trügt, die Lücken werden von dem Moos nur bedeckt
und nicht nicht geschützt,
bei der nächsten Welle werden sie blitzschnell mitgerissen und versinken im Meer.
Eines Tages, dieser Fels der mal so aufrecht war, so stolz und stark,
ein Zuhause für Tiere und auch Pflanzen war,
bricht trostlos zusammen und versinkt ohne Widerstand im Meer
tiefer und tiefer und man sieht ihn garnicht mehr.
Doch alles im Leben hat seinen Sinn und so musste auch der Fels nicht ohne Gründe weichen,
sein Job ist es nun, dass auch Fische im Wasser ihn erreichen,
und er liegt zufrieden auf dem Meeresboden
denkt manchmal an die harte Zeit da oben.
Dachte immer zu brechen sei sein Ende,
das Wasser sein tot-
doch sieht jetzt einen neuen Weg vor sich und lebt los.
Fische, Algen wohnen nun unter ihm, haben ihren Platz gefunden
in dem Wissen dieser Fels ist zwar einmal abgesunken,
doch egal er war für was anderes bestimmt,
als Zuhause für ein jedes Lebewesen was da schwimmt
und er ist froh hat seinen Platz gefunden,
weiß hier ist er für immer fest gebunden,
nie mehr Sturn nur noch stiller Frieden hier unten
gelöst vom Rest des Berges und frei von Wunden
hat er hier sein Glück gefunden.
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