Ja ok, die Frage ist nicht sehr orginell, jeder stellt sie sich, die einen mehr die anderen weniger, aber jeder kennt sie.
Schlimm ist es jedoch, wenn man keine Antwort darauf findet.
Ich habe keine scheiß Ahnung wer oder was ich bin! Schwanke zwischen
Schwarz und Weiß
Laut und Leise
Mut und Angst
Arroganz und Verletzbarkeit
Trauer und Freude
Ich weiß nicht wer ich bin. Ich verstecke mich hinter Muskeln und coolen Sprüchen, hinter einer Meterdicken Mauer aus Eis, die mit jeder Enttäuschung dicker und dichter wird. Ich selektiere Menschen gnadenlos aus, schmeiße sie aus meinem Leben oder lasse sie erst garnicht herein. Ich lebe gerne als einsamer Wolf, rede ich mir ein, ich bin nur für mich und mein "Rudel" (Familie und engste Freunde) da.
Doch es gibt auch immer wieder Menschen die ich gerne näher kennenlernen will, die ich gerne zu meinem Rudel zählen möchte, doch ich habe Angst meine Mauer einzureißen oder jemanden darüber klettern zu lassen.
Es ist so widersprüchlich, so paradox, als würde man verdursten und weigerte sich aber etwas zu trinken.
Ich kann kein Vertrauen in Menschen fassen, fühle mich oft überflüssig, wie das 5. Rad am Wagen, ich kenne mich selbst nicht und weiß nicht, was ich Menschen bieten kann.
Ich spiele meine Rolle des leicht selbstverliebten, coolen und intelektuellen Jungen sogut, dass ich mir beim Blick in den Spiegel selbst glaube, nur wenn ich wirklich in mich gehe und mich frage wer ich bin, einen Grund für mein Leben suche, einen Zweck, einen Sinn, fällt mir auf das ich nichts bin, dass ich nicht weiß was und wer ich bin. Ich bin alles und nichts.
Nun sagen viele, dass einen seine Taten zu dem machen, der man ist, doch was mache ich? Helfe ich Menschen? Bin ich ein Vorbild? Was sehen andere in mir?
Mein kopf platzt gleich, darum höre ich jetzt auf! Ich nenne das jetzt einfach mal "Wer bin ich?" und füge
(Teil I) hinzu, da ich dieses Thema noch weiter schreiben werde. Es wird mich wohl noch lange beschäftigen!
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